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Frequenzen über 30 MHz unter Druck

Niederländische Regulierungsbehörde: Frequenzen über 30 MHz unter Druck / experimenteller Charakter des Amateurfunks nimmt ab.
In ihrem jüngsten Jahresbericht warnt die niederländische Regulierungsbehörde "Agentschap Telecom" davor, dass die Frequenzbereiche für den Amateurfunk und insbesondere

Frequenzen über 30 MHz unter Druck geraten werden. Darüber berichtet PH4X auf hamnieuws.nl. Die Regulierungsbehörde ist der Ansicht, dass der experimentelle Charakter der Nutzung durch Funkamateure abnimmt. In den letzten Jahrzehnten habe sich der Fokus von den Aktivitäten der Funkamateure verschoben: Es gäbe weniger Experimente und mehr Kommunikation; oft mit Standardausrüstung statt selbstgebauter Ausrüstung.

Im Laufe der Jahre sei der Anteil der Funkamateure an der Entwicklung neuer Technologien zurückgegangen. Das sei eine logische Entwicklung. Da immer mehr neue Technologien von den großen globalen Technologieunternehmen entwickelt würden, würden die Amateurfunkbänder für kommerzielle und öffentliche Parteien interessanter. Diese Parteien drängten darauf, dieses Spektrum nutzen zu können. Zum Beispiel für Breitbanddaten oder andere Anwendungen.

Es wird erwartet, dass der Druck in den kommenden Jahren - national wie international - zunehmen wird, bestimmte Teile des Spektrums anderen Nutzern als Funkamateuren zuzuweisen. Politische Entscheidungen müssten mittel- und längerfristig getroffen werden. Die Regulierungsbehörde erwägt dies und sucht in Absprache mit Interessenvertretern Lösungen, die alle Beteiligten zufrieden stellen.

Originaltext auf https://www.hamnieuws.nl/staat-van-de-ether-2017/

73, schönen Sonntag de Tom DF5JL
(Übersetzt und bearbeitet von Tom DF5JL)

Quelle: Info von DM5RG

(DF7HD)